3. bis 5. Oktober:
Legends Grand Prix auf dem Salzburgring

Der erste Legends Grand Prix auf dem Salzburgring rückt näher: Vom 3. bis 5. Oktober 2025 werden bis zu 150 historische Fahrzeuge auf der Piste und im Rahmen von Sonderausstellungen zu sehen sein. Sie stammen aus den 1920er- bis Anfang der 1990er-Jahre. Das Interesse unter Oldtimer-Liebhabern ist, wie die ersten Nennungen bestätigen, riesengroß. „Das Echo auf die Ankündigung des Legends Grand Prix beweist, dass diese Art Veranstaltung bisher in Europa gefehlt hat“, erklärte „Mastermind“ Achim Althammer. Denn neben den teils einzigartigen historischen Renn- und Sportwagen aus acht Jahrzehnten begeistert das Konzept eines familienfreundlichen Angebots Teilnehmer wie Besucher. Starke Präsenz wird Porsche auf dem Salzburgring zeigen.
Ein dynamischer Einsatz ist für einen Porsche 356 Abarth (Renntourenwagen aus den 1960ern), einen 908/02 Spyder (aus den späten 1960er/frühen 1970er-Jahren), einen 962 (Gruppe C) sowie – als Blick voraus – einen 997 GT3 R als Konzeptfahrzeug. Als prominente „Chauffeure“ sind die Le-Mans-Sieger Timo Bernhard und Marc Lieb vorgesehen. Porsche wird als einen Typ 804 Formel 1 von 1962 zeigen.
Ein selten zu sehender „Leckerbissen“ kommt aus der Rennhistorie von Opel: Der legendäre „Jumbo“, des Steinmetz-Commodore aus den 1970er-Jahren, der als wahres „Monster“ galt (Foto). Kein Wunder bei einem Sechsliter-Achtzylinder von Chevrolet (aus dem damaligen Opel Diplomat) mit über 500 PS und nur knapp 1020 Kilogramm Fahrzeug-Gewicht. Den an die Boeing 747 angelehnten Spitznamen „Jumbo“ erhielt der Opel wegen der „Schneepflug“-Front, den auffälligen Radhäusern und dem Heckflügel. Der Rüsselsheimer Tuner Klaus Steinmetz verpasste dem „Jumbo“ über 300 km/h Höchstgeschwindigkeit bei einer Beschleunigung in 4,3 Sekunden auf 100 km/h. Der Wagen wurde 1974 in der Superstock-Klasse der Interserie von Peter Hoffmann gefahren. Allerdings wurde diese Klasse schon 1975 nicht mehr ausgeschrieben.
Oliver Steinmetz pflegt die Firmenhistorie, hat den „Jumbo“ mit Hilfe der damaligen Mechaniker wieder auferstehen lassen und zeigt ihn beim Legends Grand Prix am Salzburgring erstmals fahrend.
„Foto: Messe Friedrichshafen”