Magny-Cours Racing Cup 2026:
Trucks und Preziosen
Andre Jonathan vom Team Lion liegt noch an der Spitze.
Téo Calvet vom Buggyra Team ist ihm dicht auf den Fersen
Anfang Juli bestritt die französische Truck Championship
ihr viertes Rennen auf der legendären Rennstrecke von
Magny Cours im Herzen Frankreichs. Ein ungewohntes Bild,
wenn man bedenkt, das dort schon mehrfach der Große Preis
von Frankreich stattgefunden hat. Aber nun: Schwerlastverkehr
statt Formel 1. Aber auch damit ist für viel Unterhaltung gesorgt.
Die Renntrucks fahren zwar langsamer und bremsen früher -
an Spannung durch spektakuläre Ausbremsmanöver und Kurvenkämpfe
herrscht aber eben so wenig Mangel. Als fast unschlagbarer
Seriensieger hat sich dort Téo Calvet vom Teaum Buggyra Racing
etabliert. Buggyra Racing ist ein tschechiches Team,
das sich bereits bei der Dakar-Rallye und vielen anderen
Truck-Meisterschaften hervor getan hat. Auch in
Magny Cours setzte sich Buggyra-Racing-Pilot
Téo Calvet zuverlässig an die Spitze des Feldes aus 26 Trucks.
Zwei Frontlenker - der vordere trägt den Motor unter dem Fahrerhaus,
beim hinteren Truck wurde er zur besseren Gewichtsverteilung hinter
die Fahrerkabine gerückt
Téo Calvet war auch in Magny Cours unschlagbar.
Der Freightliner, ein so genannter Haubenlenker,
ist ein amerikanischer Mercedes-Ableger
Kontrast-Programm in Magny Cours und Auftritt eines seltenen Exoten: BTM Cheetah aus 1964
Hier scheint der Cheetah am Porsche 964 von Pierre-Yves Gautier vorbei zu ziehen - oder umgekehrt
Im Rennen der Saloon Cars und GT Classic tauchen mitunter
absolute Preziosen auf, wenn auch, wie im Falle des Cheetah
nur als Replika. Der BTM Cheetah wurde vom Tuner Bill Thomas
mit Hilfe von General Motors entwickelt. Man hoffte,
damit der Cobra von Carrol Shelby die Stirn bieten zu können.
Das mit Flügeltüren versehene nur 3,55 Meter lange Coupé besitzt
einen weit nach hinten gerückten V8-Motor unter der langen Motorhaube.
Zwischen 1963 und 1969 wurde nur etwa 23 Fahrzeuge gebaut,
die auf den Rennstrecken aber kaum zu Erfolgen kamen.
Die Rennversionen waren schwer zu fahren, litten an
Überhitzungsproblemen und hatten zahlreiche Un- und Ausfälle.
Die Replika, die der Franzose Xavier Beck
in Magny Cours um den Kurs chauffierte, wurde
ebenso von Defekten geplagt und sah das Ziel meist nicht.
der Boss GP-Rennen. Dabei handelt es sich nicht um
in kompromissloser Art - superschnell und superlaut.